Argumente gegen die Fehlplanung VoltaNord (Lysbüchel)

Das Komitee «Nein zur Fehlplanung VoltaNord» empfiehlt Ihnen aus folgenden Gründen, den Ratschlag VoltaNord abzulehnen:

Das Gewerbe belebt die Stadt

Unternehmen bieten nahe Serviceleistungen und schaffen viele Arbeits- und Ausbildungsplätze. Diese Vielfalt ist gefährdet. Jedes Jahr ziehen fast doppelt so viele Firmen aus Basel weg in andere Kantone als umgekehrt. Basel braucht Platz zum Arbeiten. Mit dem Ratschlag VoltaNord ginge ein Grossteil der besten Gewerbefläche unwiederbringlich verloren.

Wohnraum – aber an wohnlichen Orten

Andere Transformationsareale wie das Klybeck oder Dreispitz Nord haben enormes Potenzial und sind fürs Wohnen viel besser geeignet. Auf dem Lysbüchel stünden die Wohnungen zwischen Kehrichtverbrennung, Schlachthof, Chemiefirma und Elsässerbahn.

Lautes Gewerbe und Wohnen führt zu Konflikten

Gewerbeareale müssen von Wohnraum klar getrennt werden, um Lärmkonflikte zu vermeiden. Das ist beim vorliegenden Ratschlag nicht der Fall. Das beweisen auch die erhöhten Lärmschutzanforderungen, die der Wohnnutzung auferlegt worden sind. Diese lärmgeschützten Wohnungen sind zudem im Bau sehr teuer. Wer kann sich diese leisten?

Ein Lysbüchel für Basel statt ein Renditeobjekt für die SBB

Die öffentlich-rechtlichen SBB haben das Areal vor über 100 Jahren für Bahnzwecke enteignet. Jetzt möchte die grösste Grundeigentümerin ihren Besitz auf dem Lysbüchel ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse des Quartiers und des Gewerbes vergolden.

Wie es nach einem Nein weitergeht

Aufgrund von Baurechten und Bodensanierungen kann frühestens in 3 Jahren mit dem Bau von Wohnungen begonnen werden. Es bleibt also genug Zeit für eine bessere Planung mit genügend Gewerbeflächen und einem attraktiven Übergang zum Wohnquartier und zum neuen Schulhaus. Bereits liegen überzeugende Alternativvorschläge vor.

Ein ausführliches Argumentarium erhalten Sie hier

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